"Liebe" - Na, das kann ja heiter werden!
"Liebe - sagt man schön und richtig - ist ein Ding, was äußerst wichtig."
Dieser Erkenntnis eines Wilhelm Busch hat sich nun auch das Trio LiMUSiN
angeschlossen und präsentiert in seinem neuesten Programm das ewige Thema
"Liebe".
Da Happyends die unangenehme Eigenschaft haben, selten zu sein, verpassten
die drei Künstler Benedikt Vermeer, Ihno Tjark Folkerts und Suren Anisonyan
ihrem Abend einen ahnungsvoll-augenzwinkernden Untertitel: "Na, das kann ja
heiter werden!"
In jedem Fall glücken wird wieder die intensive Liaison von Schauspiel und
Kammermusik, blickt das Trio doch auf eine mittlerweile langjährige Erfolgsstory
mit dieser auf- und anregenden neuen Kunstform zurück.
"Wir haben Edelsteine der Weltliteratur und der klassisch-romantischen Musik
zu einem facettenreich funkelnden Collier zusammengefügt", verspricht das
Ensemble und verweist auf einige Autoren und Komponisten des Abends: Mörike
trifft auf Dvorak, Gogols "Fantastische Liebesnacht mit einer Hexe" auf
Albinonis "Adagio", König Salomons "Hohelied auf die Liebe" und das berühmteste
Sonett Shakespeares begegnen dem "Amor der Musik", Wolfgang Amadeus Mozart (Duo
G-Dur KV 423).
Aber auch die amüsanten Seiten der Liebe kommen getreu dem Motto des Abends
nicht zu kurz: Tucholskys "Ein Ehepaar erzählt einen Witz" und natürlich Tobias
Knopps ewige Suche nach dem weiblichen Ideal und eben diesem "Ding, was äußerst
wichtig" (Wilhelm Busch) garantieren Vergnügen pur: Eine Achterbahn-Fahrt der
Gefühle ganz nach Art von Trio LiMUSiN eben...
